FAQ für (noch-)Nicht-Tänzer

„Bin ich dafür nicht total unbegabt?“

Kurz gesagt: Nein. Die meisten Menschen, die zu uns kommen, glauben genau das von sich.

Unbegabt bist du nicht – ungeübt vielleicht. Und genau dafür ist eine Tanzschule da.

Bei uns musst du kein Talent mitbringen, kein Rhythmusgefühl haben
und auch nichts „schnell kapieren“.
Wir bauen Schritte so auf, dass dein Körper Zeit hat, mitzudenken –
und du dich sicher fühlen kannst.

👉 Tanzen ist keine Begabungssache.
Es ist eine Frage von Ruhe, Wiederholung und Vertrauen.

„Blamiere ich mich da nicht komplett?“

Diese Sorge haben fast alle – besonders am Anfang. Und genau deshalb funktioniert Tanzen bei uns so gut als Gemeinschaft.

In unseren Kursen treffen Menschen mit ganz unterschiedlichen Vorerfahrungen aufeinander. Niemand ist perfekt, niemand wird vorgeführt – und alle erinnern sich sehr gut daran, wie es sich anfühlt, neu zu sein.

Fehler gehören dazu. Stolpern auch.
Was du stattdessen erlebst, ist Ermutigung, Lachen und Unterstützung –
über alle Leistungsstufen hinweg.

👉 Blamieren kann man sich nur dort, wo bewertet wird. Bei uns wird gemeinsam gelernt.

„Ich bin doch viel zu unkoordiniert.“

Das denken sehr viele – und fast immer zu Unrecht. Unkoordiniert bist du nicht. Du bist nur ungeübt.

Koordination ist nichts, womit man geboren wird. Sie entsteht, wenn Bewegungen in Ruhe wiederholt werden
und der Körper Zeit bekommt, sich sicher zu fühlen.

Bei uns geht es nicht darum, viele Schritte schnell zu lernen, sondern wenige Bewegungen so aufzubauen, dass sie sich logisch anfühlen. Du darfst langsam sein. Du darfst nachfragen. Du darfst Pausen machen.

👉 Koordination wächst mit Vertrauen – nicht mit Druck. Tanzen verbessert die Koordination, baut Muskeln und Kondition auf, fördert das Herz-Kreislauf-System und beugt Erkrankungen wie Demenz vor.

„Tanzen ist doch irgendwie… unmännlich, oder?“

Diese Frage hören wir oft – und sie ist ehrlich. Viele Männer haben Sorge, dabei unbeholfen auszusehen oder bewertet zu werden.

Bei uns geht es nicht um Show, Selbstdarstellung oder „schön aussehen“.
Sondern um Haltung, Orientierung und Präsenz.

Tanzen bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, ruhig zu bleiben
und der Partnerin Sicherheit zu geben
– ohne Druck, ohne Machogehabe.
Das ist nichts Unmännliches. Das ist souverän.

👉 Unmännlich ist es nicht, etwas Neues zu lernen. Unmännlich ist höchstens, sich aus Angst davon abhalten zu lassen.

„Muss ich dafür schlank / sportlich / elegant sein?“

Nein, wir sind alle ganz normale Menschen. In der Tanzschule wird ebenso ganz „normale“ Freizeit-Kleidung getragen. Lediglich bei den Bällen geht es festlich zu und Abendgarderobe ist erwünscht. Bei den Motto-Partys steht es jedem frei, sich gemäß dem Motto zu (ver)kleiden oder auch nicht, je nach Lust und Laune.

Tanzschuhe sind nicht von Anfang an notwendig, Du solltest aber am besten Wechselschuhe für die Tanzstunde mitbringen (gerade im Winter ist das sinnvoll). Diese sollten sauber sein und keine Streifen auf dem Parkett hinterlassen.

„Ist das nicht eher was für ältere Leute?“

Diese Vorstellung gibt es noch – hat aber mit dem heutigen Tanzen wenig zu tun.
Zu uns kommen Menschen ganz unterschiedlichen Alters, vor allem aber Menschen mitten im Leben.

Menschen mit Job, Alltag, Verantwortung.
Die Lust haben, sich zu bewegen, gemeinsam etwas zu lernen
und für ein paar Stunden den Kopf auszuschalten.

Es geht nicht um Alter, Stil oder Szenen.
Sondern darum, sich selbst wieder zu spüren – ohne Leistungsdruck, ohne Show, ohne Vergleiche.

👉 Tanzen ist kein Generationenthema.
Es ist ein Lebensgefühl.

„Ich hab schlechte Erinnerungen an Tanzschule.“

Viele klassische Tanzschulen arbeiten mit veralteten Konzepten: starre Abläufe, einmal vormachen, dann „müsst ihr es können“ und am Ende das Gefühl, vorgeführt zu werden oder eben untalentiert zu sein.

So unterrichten wir nicht.

Bei uns wird nichts nur einmal gezeigt, niemand wird bloßgestellt und niemand muss mithalten, wenn es gerade nicht passt. Schritte werden in Ruhe aufgebaut, wiederholt und so erklärt, dass sie sich im Körper festigen dürfen.

👉 Wir setzen auf Wiederholung, Ruhe und einen flexiblen Unterricht – statt auf Vorführen und starre Lehrpläne.

„Wir streiten uns eh schon genug – das endet doch im Chaos.“

Viele Paare kommen genau deshalb mit gemischten Gefühlen zum Tanzen.

Was oft als „Streit beim Tanzen“ wahrgenommen wird, ist in Wahrheit fehlende Orientierung. Wer macht was? Wann? Und wie deutlich?

Deshalb achten wir im Unterricht sehr darauf, dass Rollen klar, ruhig und wertschätzend vermittelt werden – ohne Machtspielchen, ohne Recht-haben-müssen.

Wenn beide wissen, was ihre Aufgabe ist,
entsteht kein Chaos, sondern Entlastung.

👉 Tanzen kann Streit verstärken –
oder Vertrauen. Wir sorgen dafür, dass Letzteres passiert.

„Ich lasse mich nicht gerne führen.“

Das geht vielen (Frauen) so – und hat nichts mit Sturheit zu tun. Sich führen zu lassen heißt nicht, die Kontrolle zu verlieren, sondern für einen Moment Verantwortung abzugeben.

Bei uns geht es nicht um Unterordnung oder Macht. Führen bedeutet Orientierung geben. Folgen bedeutet, sich sicher bewegen zu dürfen.

Beides ist gleichwertig – und beides braucht Vertrauen. Führen und Folgen sind bei uns keine Machtfrage, sondern eine Frage von Klarheit und Sicherheit.

👉 Wer sich führen lässt, ist nicht schwach. Er oder sie entscheidet sich bewusst für Entlastung.

„Was, wenn ich einfach keinen Spaß daran habe?“

Nutze unsere kostenlose Probestunde und probiere es einfach aus! Du kannst nur gewinnen.

Danach kannst Du eine Mitgliedschaft für 1, 3 oder 6 Monate abschließen. Diese verlängert sich danach um je einen Monat und ist monatlich kündbar. Sollte es Dir tatsächlich keine Freude machen (was wir nicht glauben), kannst Du problemlos aussteigen.

„Ich bin unsportlich – ist Tanzen überhaupt Sport?“

Ja – aber ohne Leistungsdruck.
Tanzen stärkt Körper und Kondition,
ohne dass es sich wie Sport anfühlt. Du musst hier nicht keuchend rausgehen!


Tanzen ist Bewegung – aber anders als viele klassischen Sportarten. Es geht bei uns nicht um Leistung, Vergleiche oder Durchhalten, sondern um rhythmische Bewegung, Koordination und Körperspannung.

Du bewegst dich, ohne ständig darüber nachzudenken. Du kommst ins Schwitzen, ohne dich zu quälen. Und du trainierst Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit ganz nebenbei.

Das Beste daran: Viele merken erst nach ein paar Wochen, wie gut sich ihr Körper plötzlich anfühlt.

👉 Tanzen ist Sport für Menschen,
die keinen Sport „machen“, sondern sich bewegen wollen.

„Online gibt’s doch genug Videos – wozu Tanzschule?“

Stimmt – Videos gibt es jede Menge.
Was sie aber nicht können: sehen, was du gerade brauchst.

Ein Video korrigiert dich nicht, wenn sich ein Schritt falsch anfühlt. Es merkt nicht, wenn du unsicher wirst. Und es nimmt dir nicht die Angst, etwas falsch zu machen.

In der Tanzschule bekommst du Orientierung, Rückmeldung
und die Sicherheit, dass du auf dem richtigen Weg bist – in deinem Tempo und ohne Bewertung.

Videos zeigen Schritte. Tanzschule schafft Vertrauen und geht individuell auf Dich ein.

Weil Lernen mehr ist als Zuschauen.
Persönliche Anleitung gibt Sicherheit –
und genau die braucht es, um wirklich anzukommen und sicher auf dem Tanzparkett zu werden.

„Was, wenn ich zu langsam lerne?“

Tanzen soll Spaß machen und keinen Druck bei Dir aufbauen. Die Unterrichtsstunden sind leicht verständlich aufeinander aufgebaut und Du lernst die einzelnen Schritte fast „nebenbei“ mittels einer modernen Unterrichtsmethodik.

Durch Wiederholung und genug Zeit für freies Tanzen, wird das Gelernte gut verinnerlicht, so dass es auch außerhalb der Tanzschule anwendbar ist. Du schaffst das, versprochen.

„Unsere Termine sind eh schon voll.“

Alle Tanzstufen und Kurse finden mehrmals pro Woche statt. Ihr entscheidet, wann und wie oft Ihr kommt. Einer passt bestimmt.

Ein starres Kurssystem mit festen Tagen und Uhrzeiten halten wir nicht für zeitgemäß. Heute haben vom Kleinkind bis zu den Großeltern, alle volle Terminkalender. Mit unserem flexiblen Kurssystem kommen wir dem entgegen.

„Bin ich da überhaupt richtig – oder falle ich auf?“

Diese Frage stellen sich fast alle, die neu anfangen. Gerade Menschen, die sich lange nicht getraut haben.

Die kurze Antwort: Ja, du bist hier richtig. Du musst nicht passen – Du bist willkommen. Punkt.

Bei uns gibt es keine „die Guten“ und „die Schlechten“. Keine Erwartung, wie jemand aussehen, sich bewegen oder wie schnell er oder sie lernen muss.

Was euch verbindet, ist nicht Können, sondern der Wunsch, es auszuprobieren.
Und genau das schafft Gemeinschaft.

👉 Auffallen tut man nur dort, wo verglichen wird. Bei uns zählt, dass du da bist.

„Was, wenn ich mich dabei total unwohl in meinem Körper fühle?“

Dieses Gefühl kennen viele – und es ist völlig okay. Gerade, wenn man lange keinen Sport gemacht hat oder sich im eigenen Körper gerade nicht wohlfühlt.

Bei uns geht es nicht darum, gut auszusehen oder bewertet zu werden.
Es geht darum, im eigenen Körper wieder anzukommen – in Bewegung, im Kontakt, in deinem Tempo.

Niemand schaut auf dein Gewicht, deine Figur oder deine Schritte. Der Fokus liegt auf dem Miteinander und darauf, dass du dich Schritt für Schritt sicherer fühlst.

👉 Tanzen kann ein Weg sein, sich dem eigenen Körper wieder freundlich zu nähern – ohne Druck, ohne Vergleiche.